Ausbildungsphilosophie

ITG ist christuszentriert.

In Jesus aus Nazareth, dem Christus, zeigt sich Gott uns Menschen in seiner ganzen Herrlichkeit und Fülle. Die Ausbildung im ITG soll die Studenten weiter in die innige Nähe zu Christus führen. Alles Studieren und Forschen muss sich daran messen lassen, ob es Menschen ermutigt und unterstützt, Gott als Herrn und Schöpfer anzubeten.

 

ITG ist gemeindeorientiert.

Das ITG bietet eine theologische Ausbildung für Gemeindemitgestalter. Gerade in Leitungsfunktionen und Verantwortung für Menschen zeigt sich, ob ein Mensch von Jesus bewegt ist. In der Gemeinde verbindet Jesus Menschen zum Dienst aneinander. Jeder, ob Theologe oder nicht, muss sein Fachwissen einbringen. Mit den eigene Stärken zu dienen und sich von anderen in der Gemeinde ergänzen zu lassen ist eine wichtige Haltung, die wir den Studierenden vermitteln wollen.

 

ITG ist solide.

Der Respekt Gott und Menschen gegenüber verlangt nach gründlicher theologischer Arbeit. Biblisch begründet und argumentativ klar sollen Studenten ihre Ansichten formulieren – und dabei immer lernbereit bleiben. Das kritische Wertschätzen der wissenschaftlichen Arbeit anderer, die Auseinandersetzung mit dem „state of the art“ und der korrekte Umgang mit geistigem Eigentum gehören selbstverständlich dazu.

 

ITG ist prägend.

Ein Berufsleben im Gemeinde- oder Missionsdienst verlangt Menschen, die sich mit Leib und Leben Gott anvertrauen und von ihm prägen lassen. Die Prägung der Persönlichkeit durch Zeiten von Einkehr und intensiver Gemeinschaft von Studenten und Lehrern ist wesentliche Vorbereitung auf das Berufsleben.

 

ITG ist polyglott.

Die Arbeit mit den Grundsprachen der Bibel – Griechisch und Hebräisch – gehört zum grundlegenden Werkzeug eines Theologen. Zum Erlernen dieser Spachen empfehlen wir den  Besuch von Sprachkurse an theologischen Fakultäten. Nach den dort abgelegten Sprachprüfungen beginnt die exegetische Arbeit ausgehend vom Grundtext. Alternativ können die Sprachen auch im Selbststudium erlernt werden.

 

ITG ist bibeltreu, bibelfest und welt(zu)gewandt.

„Bibeltreu“ bedeutet, dass wir auf der Grundlage der völligen Vertrauenswürdigkeit der Heiligen Schrift arbeiten.  Allein die Schrift und kein Bekenntnis ist die letzte Instanz der Gemeinde Jesu – und an dieser wollen wir uns jeden Tag neu messen lassen. Dabei wissen wir, dass unsere menschliche Auslegung der Schrift fehlbar sein kann und immer wieder neu mit anderen Christen diskutiert und überprüft werden muss.

Deshalb bilden Bibelkunde und das Auswendiglernen von 200 Bibelstellen (70 im AT, 130 im NT) das Fundament für das intensive Eintauchen in die Bibel. Diese tiefen Wurzeln stärken den Rücken für einen gesellschaftsrelevanten Dienst auf den Spuren Jesu. Wir sehen uns in der Herausforderung, mitten in der Welt, in die Jesus uns stellt, Antworten auf ethische und moralische Fragen zu finden.

 

ITG ist berufsbegleitend:

ITG bietet ein flexibles Lernumfeld für Bibelentdecker. Egal ob jemand 10, 20 oder 40 Stunden in der Woche Zeit hat – wir stimmen das Ausbildungsprogramm auf dessen Vorerfahrungen und Möglichkeiten ab. So passt die theologische Berufsausbildung sicher zum Leben.

Die Ausbildung ist so strukturiert, dass sie mit einer Berufstätigkeit vereinbar bleibt. Deshalb sind die Studenten herausgefordert, in hoher Eigenverantwortung große Mengen Literatur selbstständig durchzuarbeiten und mit Leseberichten zu belegen. Das Programm setzt sich aus persönlichem Literaturstudium, Unterricht in Blockseminaren und begleiteter Gemeindepraxis zusammen. Der Unterricht in Form von Blockseminaren findet normalerweise einmal monatlich statt (Freitag 16:00 Uhr bis Samstag 16:00 Uhr). Die Arbeit an der Literatur, welche über Lektüreberichte belegt werden muss, organisiert jeder Studierende in Absprache mit dem Studienleiter selbstständig.

ITG ist vielfältig

Elemente des Studiums (Unterkurs, entspricht Bacheolor-Niveau)